Luise Wolf

schreibt in und aus Kunst, Kultur und Wissenschaften
Journalistin, Autorin, Forscherin

Vortrag

Als lebende Körper in Resonanz sind wir uns dem Hören nach selbst ganz besonders nahe und fremd zugleich, sind (uns) Subjekt und Objekt der Reflexion. Wir sind Teil der Bewegungen und Affekte des Klanges, über die wir nach(zu)denken (versuchen). Wir sind Klangkörper, doch schwingen wir in unserer je eigenen Form und Dynamik, und wir transzendieren das Gehörte emotional und kognitiv in sinnhafte Gebilde. Wie erlangen wir einen ‚Zugriff‘ auf dieses affektive, ubiquitäre, transitorische und transformative Medium

The Haxan Cloaks’ Drone Music evokes an intense physical experience of sonic materiality which goes beyond the vibration through a bass line. The body resonates differentiating in-depth. Listeners speak of cathartic feelings through that music, a voluntary self-abandonment, and sense new ways of expression. But others experience a horrifying absorption, a loss of sense(s) within the dominance of sound. This thesis explores the artwork-inherent and bodily-subjective conditions – the perception modes, aesthetic proportions, musical parameters,

Ein Workshop im "IGA-Klassenzimmer" der Internationalen Gartenausstellung Berlin, geeignet für Schülerinnen und Schüler der 8. bis 13. Klasse: Der virtuelle Raum ist überall, selbst im Garten. Auch in diesem Raum benötigen wir Gesetze, Regeln und Normen. Privatsphäre und Datenschutz, Fakten und Fake, Hassreden und Verschwörungstheorien im Netz sind aktuell viel diskutierte Themen in Gesellschaft und Politik. Private Unternehmen wie Google und Facebook steuern und filtern unser Surf-Verhalten. Hassreden erscheinen in sozialen Netzwerken oft lauter als

Die Drone Music von The Haxan Cloak evoziert eine intensive körperliche Erfahrung sonischer Materialität, die über die Vibration einer Basslinie hinausgeht. Der Körper schwingt tiefen-aisthetisch. Rezipient:innen der Musik sprechen von kathartischen Gefühlen, einer freiwilligen Selbstaufgabe und spüren neue Erfahrungsmöglichkeiten. Andere aber erleben eine erschreckende Absorption, einen Verlust von Sinn(en) innerhalb der Dominanz des Klanglichen. Diese Arbeit untersucht die der Kunst immanenten und körperlich-subjektiven Bedingungen – die Wahrnehmungsmodi, ästhetischen Verhältnisse, musikalischen Parameter, physiologischen und akustischen Effekte